Freitag, 26. November 2010

Alles im Griff?

Oder hat ES Dich im Griff?

Als charakterstark oder als besonderer Charakter gelten jene die das tun was sie zuvor versprochen haben zu tun. Ein chassidisches Sprichwort sagt dazu:

"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal!"

Grundstein eines guten Charakters ist die Zuverlässigkeit.

Jeder von uns schätzt Zuverlässigkeit, nicht wahr? Der Rückruf kommt wenn er versprochen wurde! Das Parket kommt an wann angekündigt wurde! Die Verabredung findet dort statt wo und wann sie vereinbart wurde! Zuverlässig zu sein ist eine Gewohnheit. Gewohnheiten entstehen in dem Du Dinge so oft wiederholst bis Du die Ausführung ohne nachzudenken beherrschst.

Klappt das auf Anhieb? Ja, manchmal!

Deshalb ist es von Vorteil das Üben bei kleinen Dingen zu beginnen. Man beginnt das Schwimmen auch eher in einem seichten Becken und nicht im endlosen Ozean. Tu also die Dinge solange sie noch klein und überschaubar sind. Forme daran Deine Gewohnheiten.

Anhand des Sprichworts kannst Du sehr schön das Entstehen von Gewohnheiten ableiten:

      1.   Deine Gedanken: Die Ideen, die wir haben sind der Ursprung der Welt in der wir uns bewegen. Alles was uns umgibt war zuvor nur eine Idee, nur ein Gedanke. Was ist Dir wichtig? Wie denkst Du über andere und Dich selbst?
Das bestimmt über Deine Kommunikation.

      2.    Deine Worte: Ohne Worte, ohne Kommunikation könnten keine noch so tollen Ideen weitergegeben werden. Kooperation wäre nicht möglich.
Wie und worüber sprichst Du mit anderen? Welche Vereinbarungen triffst Du?
Das bestimmt über Deine Handlungen.

      3.    Deine Handlungen: „Es gibt nichts Gutes / Außer: Man tut es.“ Erich Kästner
Was tust Du Tag für Tag? Hältst Du Deine Zusagen ein? Die gegenüber Anderen und die Dir selber gegenüber.
Das bestimmt Deine Gewohnheiten.

      4.    Deine Gewohnheiten: Tu oft im Kleinen was Dir wichtig ist und was Dir gut tut. Draus formt sich Dein Charakter und Dein Leben wird sich entsprechend darum herum organisieren.

Damit es uns einbisschen weniger oft hat!




Mehr Informationen auf www.spirek.at

Donnerstag, 18. November 2010

Die 4 Stufen des Lernen

Die 4 Stufen des Lernens!
Oder „Warum Meister nicht vom Himmel fallen!“.

Jeder von uns hat schon einmal richtig gut gelernt und profitiert noch heute davon. Vielleicht weißt Du es nicht mehr aber Du hast mehr gelernt, als jeder Akademiker es in seinem Leben tut, als Du ein kleines Kind zwischen 0 und 6 Jahren warst. Du lerntest eine total unbekannte Sprache. Du lerntest Dich und andere Menschen zu unterscheiden. Du lerntest Raum zu begreifen. Du lerntest überhaupt einmal zu greifen. Von rechtzeitig die Toilette benutzen ganz zu schweigen. Und Du lerntest das Gehen.
In letzter Zeit mal darüber nachgedacht wie komplex das Gehen ist, wenn Du es nicht schon völlig automatisiert hättest als Kind? Dieser Prozess ist durch die 4 Stufen des Lernens fest in Deinem Unbewussten verankert. Dein Körper weiß von alleine was zu tun ist wenn Du einen Schritt machen möchtest.

Und diesen Prozess kannst du auf alle Lerninhalte anwenden die Dir wichtig sind.

1.       Unbewusst unfähig: Stell Dir vor, Du wirst in diese Welt geboren und hast keine Ahnung was hier so abgeht. Du hast von vielen Dingen so sehr keine Ahnung, dass Du nicht mal sagen könntest „Das Konzept GEHEN kenne ich nicht.“ Du hast kein Bewusstsein darüber, dass es so etwas gibt und daher kannst Du es auch nicht.
Anderes Beispiel: Angenommen es ist jemand weit weg von der Zivilisation geboren und hat von Auto, Straßen und Verkehr noch nie etwas gesehen und gehört. Dieser Mensch könnte nicht mal sagen „Autofahren gibt es nicht“.
In dieser Stufe sind wir unbewusst und unfähig
2.       Bewusst unfähig: Eines Tages, nachdem Du schon gelernt hast, dass es Dich gibt und andere Menschen und manche besonders nett sind und Dir zu essen geben, fällt dir auf, dass die Anderen sich etwas schneller fortbewegen als Du. Während du so auf dem Rücken liegst, könnte Dir aufgefallen sein, dass die Hände mit den kurzen Fingern die etwas weiter weg vom Mund angewachsen sind, aber bequem auch in den Mund zu stecken sind, auch noch einen anderen Zweck haben könnten.
Dann bist Du in der zweiten Stufe des Lernens angelangt. Dir ist jetzt klar: Da gibt es etwas, dass kann ich (noch) nicht.
3.       Bewusst fähig: Nach einer Weile fängst du dann an zu experimentieren und die neue Fähigkeit die Du entdeckt hast zu entwickeln und zu üben. Willkommen! Diese Stufe heißt Training.
Du wiederholst die Schritte, die Du bei anderen gesehen hast, nimmst Feedback und wenn es nicht geklappt hat, dann versuchst Du es auf eine andere Art und Weise nochmal. Diesen Prozess wiederholst Du dann immer wieder. Bis….

4.       Unbewusst fähig: …bis Du den Ablauf völlig an Dein Unbewusstes übertragen hast.
Du denkst dann nicht mehr darüber nach sondern tust es einfach. Machst einen Schritt nach dem anderen und legst große Distanzen zurück ohne einmal daran zu denken, wie der richtige Ablauf ist  und wie du Unebenheiten ausgleichst.
Willkommen in der Stufe der Meisterschaft!


Wenn Du jemanden siehst, bei dem alles ganz einfach und perfekt aussieht dann könnte es sein das dieser Mensch viel Zeit in Stufe 3 verbracht hat.

Fragt man solche exzellenten Könner dann voller Bewunderung „Wie machen Sie das?“ kommt sehr oft ein Achselzucken und der lapidare Kommentar „Hm, keine Ahnung, geht irgendwie von selber!“ Das ist eine sehr ehrliche Antwort, bringt uns nur leider nicht weiter.
Wenn es darum geht diese exzellente Fähigkeit zu lernen – z.B. in einem Modeling Projekt – bringen uns die vier Stufen des Lernens dann weiter, wenn wir Fragen stellen, die unsere eigen Stufe entsprechen.

z.B. „Ich habe gerade entdeckt, dass ich diese Fähigkeit noch nicht habe, was hat Sie in diesem Stadium einen wesentlichen Schritt weiter gebracht?“
Dann werden sehr wahrscheinlich Antworten kommen mit denen Du etwas anfangen kannst.

Kinder können in vielen Bereichen Lehrmeister für uns sein.
Darauf werde ich noch öfter Bezug nehmen.


PS: HEUTE ABEND - RELAUNCH um ca. 20 Uhr: WWW.SPIREK.AT

Dienstag, 16. November 2010

Kürbiscremesuppe

Kürbiscremesuppe

Zielgruppe für dieses Rezept:
Entweder bist Du ein erfahrener oder furchtloser Kochrezeptforscher.

Warnung:
Die Angaben in diesem Rezept sind aus meinen eigenen Experimenten hervorgegangen und das Nachmachen erfolgt auf eigene Gefahr. Bei liebevoller Zubereitung und empathischem Abschmecken kann es zu Zuneigungs- und Lobesbekundungen kommen.

Einkaufsliste:
Zutaten für 4 - 6 Personen ca. 600 g Kürbisfleisch, ohne Schale (oder Du nimmst einen Hokkaidokürbis, den kannst Du mit Schale verwenden) am besten einen steirischen!
Butter
Zwiebel, grob gewürfelt
Knoblauch, gehackt
700 ml Geflügelsuppe
1 großen Erdapfl (Kartoffel)

Gewürze zum Abschmecken:
Salz, Pfeffer, Muskatnuss (gerieben), Kreuzkümmel und oder Kümmel,
Crème fraîche
Zum Verfeinern der fertigen Suppe:
Sauerrahm oder geschlagene Sahne
Kürbiskernöl, evtl. Kürbiskerne

Zubereitung:
Zwiebel in einem großen Topf in der Butter anschwitzen. Den geschnittenen Kürbis, Erdapfel und Knoblauch zugeben und leicht anrösten (fürs Aroma). Mit der Gemüsesuppe aufgießen und den Kürbis weichkochen.
Wenn der Kürbis weich ist, den Topf vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen. Dann mit einem Mixstab oder ähnlichem pürieren. Gemüsesuppe oder Wasser zugeben je nach gewünschter Konsistenz.

Abschmecken mit den Gewürzen und Crème Fraìche beigeben.
Noch einmal kurz aufkochen lassen - fertig!

Zum Garnieren reiche man Sauerrahm, Kürbiskerne und Kürbiskernöl... ein paar Tropfen sind genug ;-)

Viel Spaß beim Experimentieren!

Montag, 15. November 2010

Fehler oder Feedback

„…schließlich gehört das gewaschene Gewand in die dafür vorgesehenen Schränke…“
Der Tag sollte 25 Stunden haben, höre ich immer wieder. Für alles, was zu tun ist und noch wünschenswert wäre zu tun, ist der Tag oft zu kurz. 
Natürlich gibt es viele Dinge zu erledigen: Noch ein Anruf, die nächste Wäschetrommel, das Angebot muss noch raus, dem lieben Freund noch ein Mail schreiben, und vieles mehr.
Die Frage, die man sich stellen könnte, ist: „Sind es die richtigen Dinge, die man tut?“
Aus einem Coaching das ich metavidieren durfte stammt folgende gelungene Intervention:
Die Klientin beschwert sich über andauernde Überlastung am Arbeitsplatz.
Es war eine Geschichte die mit dem Arbeitsplatz vordergründig nichts zu tun hatte. Der Coach erzählte von einer Bekannten die mit vier Kindern und einem Ehemann eine große Menge Wäsche zu erledigen hatte. Das Waschen war kein Problem, aber die getrocknete und gebügelte Wäsche aus dem Keller in die Wohnung und dann in die Schränke zu bringen war eine Schinderei.
Die ersten Versuche waren meist nur kurzfristig von Erfolg gekrönt. Einen Nervenzusammenbruch vortäuschen, wurde bald durchschaut. Dauerhaftes Hinweisen und Einteilen ging nur so lange die Aktivität akribisch überwacht wurde. Das war mindestens genauso ungemütlich wie die Arbeit selber zu machen. Wäschekörbe in den Weg stellen als Hinweis: „Da muss doch jeder sehen was zu tun ist!“ wurden schlicht ignoriert. Eher zufällig beobachtete sie eines Tages wie einer der Familienmitglieder die benötigte Wäsche einfach aus einem der bereitgestellten Körbe zupfte, sich in der Waschküche umzog und die Schmutzwäsche direkt zur Waschmaschine legte.
Das widerstrebte, schließlich gehört das gewaschene Gewand in die dafür vorgesehenen Schränke. Alles andere wäre doch unerhört, gar nicht denkbar, oder?
Nach kurzer Entrüstung, nahm die Bekannte diesen Hinweis ernst und richtete die Waschküche entsprechend ein. Vor vollendete Tatsachen gestellt übernahmen die anderen den „Vorschlag“ bereitwillig. Zusätzlich zu der weggefallenen Arbeit  wurde in den Zimmern auch noch Platz frei und seitdem herrscht eine bessere Stimmung durch den Wegfall eines Zankapfels.
Schlussfolgerung? keine Ahnung! es ist nur eine Geschichte...

Freitag, 12. November 2010

Partyplanung

Okay, in sieben Tagen ist es soweit!

und es gibt noch viel zu tun... ein kleiner Einblick gibt der Party-Vorbereitungsplan.

Alles was da drauf steht soll noch erledigt werden und in sieben Tagen siehst Du das Ergebnis.

Viel Spaß beim Lesen!